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| Christentum: Alles, was Ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch Ihr ihnen ebenso. Jesus nach Mt 7,12; Lk 6,31 Judentum: Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun. Rabbi Hillel, Sabbat 31° Islam: Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht. 40 Hadithe (Sprüche Mohammads) von an-Nawawi 13 Chinesische Religion: Was du selbst nicht wünschst, das tu auch nicht anderen Menschen an. Konfuzius, Gespräche 15,23 Buddhismus: Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein, und ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten? Samyutta Nikaya V,353.35-354.2 Hinduismus: Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist, das ist das Wesen der Moral. Mahabharata XIII,114.8 Jainismus: Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte. Sutrakritanga I.11.33 |
| Ein Name ist eine Bezeichnung für etwas einziges unter vielen. Darum ist es unvernünftig, zu glauben, dass Gott, der einer und einzig ist, einen zusätzlichen Namen besitzt. Gott nämlich bedeutet der Anfanglose, der das All um des Menschen willen geschaffen hat. (Antonios der Grosse, 162. Belehrung) |